Nachrichtenübersicht

Aktuell

Hier finden Sie die chronologische Übersicht unserer aktuellen Mitteilungen.

Willi Wunderfinder in der Wildbachschule

Die Wildbachschule liegt zwischen Heusenstamm und Offenbach im schönen Hainbachtal und ist eine zweizügige Grundschule in freier Trägerschaft, die allen Kindern im Umkreis offen steht. Ein ganz besonderer Bewerber stellte sich nun bei Schulleiterin Silke Klaussner vor. Willi ist acht Jahre alt. Seine Hobbys sind Ball spielen, kraulen lassen und Wunder finden. Letzteres und die Tatsache das er "die Ruhe selbst" ist, qualifizierten ihn als Schulhund und neues Mitglied der Schulfamilie. Willi stammt aus dem Tierschutz und ist ein "Puggle", eine Kreuzung zwischen Mops und Beagle. Ab sofort zeigt Willi seine gefundenen Wunder den Kinder und Eltern in einer Mini-Serie auf Facebook. Hier der Link: https://www.facebook.com/wildbachschuleoffenbach/videos/244983463869827 Die inklusive Grundschule ist mit modernster medialer/digitaler Ausstattung ausgestattet. Ein ausgeklügeltes Schutzkonzept garantiert höchste Sicherheitsstandards. Sie liegt inmitten der Natur und einmal in der Woche findet spannender Unterricht draußen, bzw. in Form eines bildenden Ausfluges, statt. Die Schülerinnen und Schüler werden von 07:30 bis 16:30 Uhr betreut. Die Kinder haben auch freie Zeiten in denen sie selbständig, aber auf Wunsch mit Beratung, eigenen Interessengebieten und Fragen nachgehen können. Hausaufgaben entfallen bis auf kleine individuelle Lern- oder Recherche-Aufträge. In der Wildbachschule werden Kinder mit unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten sowie mit und ohne Behinderung zusammengeführt. In jeder Lerngruppe von maximal 22 Kindern gibt es bis zu fünf Kindern mit unterschiedlichem sonderpädagogischen Förderbedarf. Jede Lerngruppe wird von einem 3-köpfigen Team betreut. Ganz gemäß dem Schulmotto „Gemeinsam in Verschiedenheit Potenziale entfalten“. Die Schule liegt mitten im Wald und dennoch nah an Heusenstamm und Offenbach. Sie ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, verfügt aber auch über ausreichend Parkplätze. Für das kommende Schuljahr bietet die Wildbachschule noch freie Plätze - auch für Lehrkräfte - an.

Kommunalwahl 2021: Erklärvideo in Leichter Sprache

Die vor einigen Wochen erschienene Broschüre „Informationen zur Kommunal-Wahl 2021 in Leichter Sprache“ wird nun durch ein kurzes Video ergänzt. Dieses erklärt ebenfalls in Leichter Sprache die Prozesse rund um die Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung und zum Ausländerbeirat am 14. März 2021. „Das Ergebnis einer Wahl soll den Willen des Volkes abbilden. Es ist daher wichtig, dass so viele Menschen wie möglich ihr Wahlrecht nutzen und das darf nicht an kommunikativen Hürden scheitern“, erläutert Sozialdezernentin Sabine Groß. Broschüre und Video veranschaulichen auf eine leicht zugängliche Weise alles, was die Bürgerinnen und Bürger zur Wahl wissen müssen. „Das ist gelebte Teilhabe und Chancengerechtigkeit“, findet Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß, „denn eine Wahl ist nicht ganz unkompliziert und das gemeinsam entwickelte Erklärvideo hilft tatsächlich allen Wählerinnen und Wählern.“ „Die Leichte Sprache wurde primär für Menschen entwickelt, welche durch eine Lernschwäche oder geistige Behinderung Texte nicht gut lesen und verstehen können. Das Video leistet also einen Beitrag dazu, Barrieren im kommunikativen Bereich zu überwinden und so einen gleichberechtigten Zugang zu Informationen zu schaffen“, erklärt Dominik Schuster, kommunaler Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Er hat gemeinsam mit Pia Tassler, WIR-Koordinatorin aus dem Referat für Integration, das Video geplant. „Da die Leichte Sprache Dinge sehr einfach und ohne komplizierte Vokabeln erklärt, kann sie auch für Menschen hilfreich sein, die noch nicht gut Deutsch sprechen. Diese Schnittstelle haben wir erkannt und durch die Zusammenarbeit Synergien genutzt“, führt Tassler aus. Dirk Wolk-Pöhlmann, Leiter der Volkshochschule, ergänzt: „Die Volkshochschule will Zugänge zu Bildung und Beratung ohne Barrieren ermöglichen. Mit dem Know-how unserer Lernberater haben wir die Produktion des Erklärvideos daher gerne übernommen.“ Bei der Erstellung des Videos waren die Volkshochschule Offenbach mit dem Grundbildungszentrum und die Werkstätten Hainbachtal tatkräftige Kooperationspartner. Das Erklärvideo kann im städtischen Internetportal über www.offenbach.de/leichte-sprache unter dem Punkt „Infos zur Kommunal-Wahl 2021“ oder direkt unter dem Link https://youtu.be/K3ASTiO1RB0 abgerufen werden.

"Es war uns eine Ehre" Abschied von Lothar Braun

Lothar Braun starb am 17. Februar kurz vor seinem 93sten Geburtstag. Er war ehemaliger Lokalchef der Offenbach-Post, Autor und Leiter des Presseamtes im Rathaus. Von der Stadt Offenbach erhielt er die Bürgermedaille in Silber und die Rathausmedaille. Auch im Ruhestand war er weiterhin als Journalist tätig. Lothar Braun war nicht nur langjähriges Mitglied der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Offenbach a.M. – Stadt e.V., sondern auch kreativer Kopf und fester Bestandteil des „Erzählcafé“-Teams. Seine „sanfte“ Kritik bei der Auswahl der Themen und seine humorvolle, menschliche Berichterstattung werden nicht zu ersetzten sein. In unzähligen Treffen, zuletzt meist im „FRIEDA-einfach lecker“, weil es für den 92jährigen am einfachsten zu erreichen war, trafen sich Kurt Herrmann (1. Vorsitzender der AWO), Kurt Henninger(1. stellv. Vorsitzender der AWO), Karl-Heinz Stier (Moderator Erzählcafé) und Jana Holecek (Presse AWO) mit dem „Meister der Worte“ um die Erzählcafés zu planen oder um sich mit den mitwirkenden Gästen im Vorfeld zu besprechen. Lothar Braun wachte zusammen mit Karl-Heinz Stier stets darüber, das dass Publikum eingebunden wurde und aus dem Erzählcafé kein „Vortragscafé“ wurde. Seine anschließenden Artikel waren humorvoll ohne jemals zynisch zu sein. Nach einem der letzten Treffen im vergangenen Herbst, an dem schweren Herzens beschlossen wurde vorerst keine weiteren Veranstaltungen mehr zu planen, schrieb er in einer Mail: „Da können wir wohl nur auf bessere Zeiten hoffen. Die Gegenwart ist hin, es lebe die Zukunft. Bleibt heil, bleibt übrig.“ Jetzt ist das Erzählcafé-Team „übrig“. Dennoch wird es versuchen in seinem Sinne weiter zu machen, sobald es die Lage wieder zulässt. Seine Fußstapfen wird jedoch niemand füllen können. „Mit ihm zu arbeiten war uns eine Ehre. Wir werden ihn sehr vermissen“.

Vorstand, Geschäftsführung und Mitarbeiter

Virtueller Besuch von Dominik Schuster

Seit Oktober vergangenen Jahres ist Dominik Schuster der neue kommunale Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen. „Inklusion bedeutet für mich, dass Menschen mit Behinderungen ihr Leben nicht mehr an vorhandene Strukturen anpassen müssen“, sagt Schuster. Vielmehr sei die Gesellschaft aufgerufen, Strukturen zu schaffen, die es jedem Menschen – mit und ohne Behinderung – ermöglichen, von Anfang an ein wertgeschätzter Teil der Gesellschaft zu sein. Teilhabe konkret machen, ist ihm ein erstes Anliegen, betonte er bei seinem virtuellen Besuch in den Werkstätten Hainbachtal in der Waldstraße 353. Das 1970 als „beschützende Werkstatt“ für zunächst 15 Menschen mit geistiger Behinderung gegründete Unternehmen, ist mit über 1.000 Beschäftigten mit und ohne Behinderung heute eines der der größten mittelständischen Unternehmen in Stadt und Landkreis Offenbach. Schuster sprach mit Geschäftsführer Frank Hofmann, dem Social Media Beauftragten Tom Belz und der für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Jana Holecek in einer Videokonferenz über die aktuelle Arbeit in Zeiten der Pandemie. Seit Beginn der Corona-Maßnahmen informieren Frank Hofmann und Tom Belz mit dem Format „Tom fragt Frank“ bei Facebook (https://www.facebook.com/WerkstaettenHainbachtal) und beantworten den inzwischen schon über 1.400 Followern Fragen zu aktuellen Themen. In einer der nächsten Folgen möchten beide Dominik Schuster vorstellen und gemeinsam mit ihm für die Kommunalwahl am 14. März informieren. Zusammen mit Pia Tassler Projektkoordinatorin beim Projekt WIR, hat Schuster Informationen zur Kommunalwahl in leichter Sprache zusammengestellt. Auf 35 Seiten erklärt die Broschüre zum Beispiel die Aufgaben der Stadtverordnetenversammlung und des Ausländerbeirats, wer stimmberechtigt ist und wie genau im Wahllokal oder per Briefwahl gewählt wird. Die Broschüre wird nun zeitnah an die etwa 750 Werkstattmitarbeiter und Tagesförderstätten-Besucher im Hainbachtal und den Außenstellen verteilt werden. Darüber hinaus gibt es viele weitere Ideen, um Menschen mit Behinderungen ihre Rechte und Möglichkeiten aufzuzeigen und sie zu unterstützen.

Foto: „Übergabe Broschüre“ v.l.n.r.: Daniele Furnari (Werkstattmitarbeiter), Killian Davis (Werkstattmitarbeiter), Susanna Bielor (Gruppenleiterin Berufsbildungsbereich), Heike Hoppert (Abteilungsleitung Berufsbildungsbereich), Martin Simmich (Prokurist und Fachbereichsleiter Pädagogik und Personal), Annett Cammin (Gruppenleiterin Konfektionierung).

Foto: "Virtueller Besuch" Stadt Offenbach/ Werkstätten Hainbachtal

 

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